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Caldarari

Emil jun., Emil sen. und Culita sind unsere Handwerker die Messing- und Kupferdeckel für unsere Weingläser herstellen. Die Deckel werden aus Blechplatten getrieben. Schneiden, klopfen, biegen, erhitzen, … die hunderten Schläge mit dem Hammer geben den Deckeln auch die unverwechselbare Oberflächenstruktur.

Deren Nachname Caldarari ist gleichzeitig ihre Berufsbezeichnung. Die Caladari treiben seit Generationen aus unterschiedlichen Blechen (Messing, Kupfer etc.) Gebrauchsgegenstände. Früher machten sie das als fahrende Volksgruppe. Sie zogen von Dorf zu Dorf und boten ihre Waren und Dienstleistungen zum Kauf an. Heute gibt es generell nur mehr sehr wenige fahrende Roma. Unsere Handwerker leben heute in einem Dorf zwischen Medias und Sighisoara. Heute bieten sie ihre Waren an der Straße zum Kauf an. Vom typischen Ibric, der aus einem Kupfergefäß mit langem Stiel besteht und zum Aufkochen von Kaffee verwendet wird, bis hin zu großen Schnapsbrennereien fertigen die Caldarari alles in minutiöser Handarbeit.

Neben dem gemeinsamen Handwerk verbindet sie Caldarari auch eine ganz bestimmte Art sich zu kleiden. Die Frauen tragen lange bunte Röcke und die Mädchen haben ihre Haare zu langen Zöpfen geflochten. Die Männer tragen weit geschnittene schwarze Hosen, ein farbiges Hemd und einen speziellen schwarzen Hut.